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Studienkreis Kiel
Studienkreis zu den geisteswissenschaftlichen Symbolen von Martinus

Der Studienkreis findet in der Regel am dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr
im Forum Zeitnah, Hofholzallee 22, 24109 Kiel, Tel. 0431/521695, statt.


Die Termine im zweiten Halbjahr 2011 sind:
19. September, 17. Oktober, 21. November, 12. Dezember
(wegen der Schulferien nicht immer der dritte Montag im Monat)

Referenten und Moderatoren (im Wechsel):
Uwe Todt (Geschäftsführer der Waldorfschule Kiel i. R. und Autor des Buches
Martinus Leben und Werk, in 2 Bänden) sowie Guido Widukind Huppeisberg.

 
Ein Einstieg in den Studienkreis ist jederzeit möglich, geringe freiwillige Kostenumlage



Ansprechpartner: Guido Widukind Huppelsberg, Tel.Nr. 04351/477470
E-Mail: Denne mail-adresse er beskyttet mod spam-robooter, for at kunne se den skal JavaScript aktiveres

 

 Geistige Prinzipien und Gesetze des Lebens

Martinus ist eine der ungewöhnlichsten Gestalten des 20. Jahrhunderts. Aufgrund eines umwälzenden geistigen Erlebnisses im Alter von 30 Jahren, das mit einer tiefen Christus-Erfahrung verbunden war, wurde aus dem Molkerei-Angestellten, der aus einfachsten Verhältnissen stammte, ein geistiger Lehrer, der bis zu seinem Tode kontinuierlich ein vielbändiges Werk schuf und unzählige Vorträge hielt. Martinus sieht das Universum als einen lebendigen Organismus, in dem Wesen in Wesen leben. Dieser Organismus ist die Manifestation Gottes, dessen Ich die Mitte des Universums bildet. Für Martinus gibt es keine Erscheinung ohne Bewusstsein, das eine Erscheinung hervorruft, und ohne ein Ich, das sich dieser Erscheinung bewusst ist. Der Kosmos ist kein Chaos, das vom Zufall regiert wird, sondern ein gesetzmäßiger Zusammenhang, in dem kein Staubkorn verloren geht und jede Handlung zu ihrem Urheber zurückkehrt. Der Mensch befindet sich nach Martinus auf dem Übergang zum ‚kosmischen Bewusstsein’, das in etwa dreitausend Jahren die gesamte Kulturmenschheit verwandelt haben wird. Der kosmisch bewusste Mensch erkennt die Einheit allen Lebens und die Einheit seines wahren Ichs mit dem Ich Gottes.

Martinus hat mit seinen geisteswissenschaftlichen kosmischen Analysen – auch Martinus-Kosmologie genannt – eine ,Geisteswissenschaft’ (Bezeichnung von Martinus) dargestellt, die trotz einer anderen Begrifflichkeit und einer anderen Perspektive starke Verwandtschaften zur Anthroposophie aufweist, die ja von Rudolf Steiner ebenfalls als Geisteswissenschaft bezeichnet wurde. Wie weit stimmen die beiden geistigen Wissenschaften überein und wo liegen Unterschiede?  
Durch das Studium der Martinus-Kosmologie können wir Menschen auch zur Entwicklung von mehr Humanität und Nächstenliebe angeregt werden, was dann auch zu verstärkter Selbsterkenntnis und Selbstannahme führt. Um einen leicht zugänglichen Überblick für dieses Weltbild, das eine Erklärung der geistigen Gesetze und Prinzipien des Lebens ist, zu ermöglichen, hat Martinus logisch strukturierte Symbole geschaffen.
Anhand des vierbändigen Symbolwerks Das Ewige Weltbild von Martinus werden Inhalt und Bedeutung der dort gezeigten und erklärten 44 Symbole erarbeitet, wobei jeden Abend ein Symbol durchgesprochen wird.
Dabei wird erörtert, wie wir die gewonnenen Erkenntnisse im täglichen Leben wiederfinden, bzw. wie sie dort angewendet werden können.