| Studienkreis Kiel |
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Studienkreis zu den geisteswissenschaftlichen Symbolen von Martinus
Der Studienkreis findet in der Regel am dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr 19. September, 17. Oktober, 21. November, 12. Dezember Referenten und Moderatoren (im Wechsel): Uwe Todt (Geschäftsführer der Waldorfschule Kiel i. R. und Autor des Buches Martinus Leben und Werk, in 2 Bänden) sowie Guido Widukind Huppeisberg.
Ansprechpartner: Guido Widukind Huppelsberg, Tel.Nr. 04351/477470
Geistige Prinzipien und Gesetze des Lebens
Martinus ist eine der ungewöhnlichsten Gestalten des 20. Jahrhunderts. Aufgrund eines umwälzenden geistigen Erlebnisses im Alter von 30 Jahren, das mit einer tiefen Christus-Erfahrung verbunden war, wurde aus dem Molkerei-Angestellten, der aus einfachsten Verhältnissen stammte, ein geistiger Lehrer, der bis zu seinem Tode kontinuierlich ein vielbändiges Werk schuf und unzählige Vorträge hielt.
Martinus sieht das Universum als einen lebendigen Organismus, in dem Wesen in Wesen leben. Dieser Organismus ist die Manifestation Gottes, dessen Ich die Mitte des Universums bildet. Für Martinus gibt es keine Erscheinung ohne Bewusstsein, das eine Erscheinung hervorruft, und ohne ein Ich, das sich dieser Erscheinung bewusst ist. Der Kosmos ist kein Chaos, das vom Zufall regiert wird, sondern ein gesetzmäßiger Zusammenhang, in dem kein Staubkorn verloren geht und jede Handlung zu ihrem Urheber zurückkehrt.
Der Mensch befindet sich nach Martinus auf dem Übergang zum ‚kosmischen Bewusstsein’, das in etwa dreitausend Jahren die gesamte Kulturmenschheit verwandelt haben wird. Der kosmisch bewusste Mensch erkennt die Einheit allen Lebens und die Einheit seines wahren Ichs mit dem Ich Gottes.
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